Mit Zitaten von – Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist [1777-1811]


…denn auch der Olymp ist öde ohne die Liebe…




Ich komme, ich weiß nicht, von wo? Ich bin, ich weiß nicht, was? Ich fahre, ich weiß nicht, wohin?
Mich wundert, dass ich so fröhlich bin.
https://www.youtube.com/watch?v=uJ_1HMAGb4k&list=RDuJ_1HMAGb4k&start_radio=1

Der höhere Frieden
Wenn sich auf des Krieges Donnerwagen
Menschen waffnen auf der Zwietracht Ruf,
Menschen, die im Busen Herzen tragen,
Herzen, die der Gott der Liebe schuf:
Denk‘ ich, können sie mir doch nichts rauben,
Nicht den Frieden, der sich selbst bewährt,
Nicht die Unschuld, nicht an Gott den Glauben,
Der dem Hasse wie dem Schrecken wehrt.
Nicht des Ahorns dunklem Schatten wehren,
Dass er mich im Weizenfeld erquickt,
Und das Lied der Nachtigall nicht stören,
Die den stillen Busen mir entzückt.
https://www.youtube.com/watch?v=gWju37TZfo0&list=RDgWju37TZfo0&start_radio=1




So übe ich mich unaufhörlich darin, das wahre Glück von allen äußeren Umständen zu trennen und es nur als Belohnung und Ermunterung an die Tugend zu knüpfen. Da erscheint es in schöner Gestalt und auf sicherem Boden.
