Lionsgate

Animalmut pt III

Wir hören König der Löwen, und wir hören dass der Löwe im Dschungel im mächtigen ruhigen Dschungel heute nacht schläft.

this might be a liondive, a dying life. drawn by native lights.

zimmermannphoto, peruvian lion photoshot by myounger self.

DANIEL SECHS

„17 Da befahl der König, Daniel herzubringen. Und sie warfen ihn zu den Löwen in die Grube. Der König aber sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir! 18 Und sie brachten einen Stein, den legten sie auf die Öffnung der Grube; den versiegelte der König mit seinem eigenen Ring und mit dem Ringe seiner Mächtigen, damit nichts anderes mit Daniel geschähe. 19 Und der König ging weg in seinen Palast und fastete die Nacht über und ließ kein Essen vor sich bringen und konnte auch nicht schlafen. 20 Früh am Morgen, als der Tag anbrach, stand der König auf und ging eilends zur Löwengrube. 21 Und als er zur Grube kam, rief er Daniel mit angstvoller Stimme. Und der König sprach zu Daniel: Daniel, du Knecht des lebendigen Gottes, hat dich dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, auch erretten können von den Löwen? 22 Daniel aber redete mit dem König: Der König lebe ewig! 23 Mein Gott hat seinen Engel gesandt, der den Löwen den Rachen zugehalten hat, sodass sie mir kein Leid antun konnten; denn vor ihm bin ich unschuldig, und auch gegen dich, mein König, habe ich nichts Böses getan. 24 Da wurde der König sehr froh und ließ Daniel aus der Grube herausziehen. Und sie zogen Daniel aus der Grube heraus, und man fand keine Verletzung an ihm; denn er hatte seinem Gott vertraut.“

 zitatquelle -bibleserver.com Lutherbibel 2017von Deutsche Bibelgesellschaft

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Dogsway is Gods way

Animalmut pt ll

we listen to grace main theme from elmstreet (DOGVILLE),the whole soundtrack of Ghost Dog – Der Weg des Samurai and Alicia Keys Underdog.

„Nach den Worten der Ahnen soll man seine Entscheidungen innerhalb von sieben Atemzügen treffen. Wichtig dabei ist, dass man innere Stärke und Entschlossenheit besitzt, zur anderen Seite durchzubrechen!“ (Ghostdog)

Dieser schöne Hund hat mich in den Anden von Huaraz auf 4einhalbtausend Höhenmeter begleitet . und ich ihn. Zitternd standen wir nebeneinander als der steinig aber bequeme Weg plötzlich endete und sich vor uns eine steile Felswand erhob, an der vereinzelt kleine Bächlein hinab flossen . Wie ein steinerner Wasserspiegel in dem ich mich nicht sehen, doch mein Herz kräftig schlagen hören konnte. und auch das Hundeherz. Wir stiegen kletternd auf. Immerwieder blieb mein kleiner Begleiter wimmernd stehen und ich fühlte seine Angst, vielleicht hatte ich sie auch, vielleicht sogar sehr, doch den Gedanken daran konnte ich nicht kreieren, denn meine Sinne waren einzig dem Aufstieg zugewandt, mein Körper und Geist dem Stein nahezu verhaftet… Wir haben die Wand überwunden, sind damals glücklich triumphierend zur Lagune gekommen und haben uns vor keiner Langen Weile auf meiner Baustelle im Fröhlenende in Vietmannsdorf wiedergetroffen. Ist das nicht wundersam ? ja das ist es. es ist der Welt Wunder Samen.

BARKINKI KING der Huhnd und ARKSINKI ING mit Kopf in die Hahnd äh Hände, zwei davon zum Gudrun für ein glückliches Ende. Lehmpakteam en Voyage… Lehm gleichermaßen hier für Leben steht. Schöpfungsmaterie. Artvoyage… Aus dem tiefen Flussbett (dem Grand Canyon) nehmen wir also ne Handvoll. Lehm. vielleicht einen Krebs auch und ne Muschel. im versehen. dann schneiden wir ein bisschen Schilf dazu. und lassen es miteinander sein einfach. diese verschiedenen Elemente. mal sehen was passiert… vielleicht nichts. denn man sagt ja von nichts kommt nichts. aber real gibt es ja nicht nichts… Auf rumänisch heißt Lemn Holz. ist das nicht cool? Holz, gerichtete Energie. Wurzel Stamm Krone. Holz. was war zuerst da und übernimmt die Verantwortung für die Reise, für das Ausrichten der Energie? Zeit und Raum vielleicht selbst. ich erlaube mir zu beobachten. und dann vielleicht verantwortungsvoll zu folgen. wem? dem Medium in diesem ZeiTraum.

cut or Cat and Go

wir Grüßen im Namen der Viola Canina und Salix Alba mit der Frage

ob wohl alle Weiden Katzen ausbilden…. warscheinlich nur die Geweihten.

und warscheinlich nur auf ihrer eigenen innern Weide. und wenn die Katzen ausgebildet sind bilden sie die Eingeweide ihres Ausbilders ab. So ist das.

mit der Weide und der Freude. Felidae.

Ich weiß

Ich riech nach Schweiß

Habe ja auch in der ganzen Sanierung nicht so geschwitzt wie beim Hochladen dieser Bilder…

Hier ein Kubanischer Hund. auf gepflastertem Stein. ein Hund für die Ebene und für den Rücken.

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Animalmut

mit

Einem Bericht für eine Akademie von Franz Kafka

Nach jenen Schüssen erwachte ich – und hier beginnt allmählich meine eigene Erinnerung – in einem Käfig im Zwischendeck des Hagenbeckschen Dampfers. Es war kein vierwandiger Gitterkäfig; vielmehr waren drei Wände an einer Kiste festgemacht; die Kiste also bildete die vierte Wand. Das Ganze war zu niedrig zum Aufrechtstehen und zu schmal zum Niedersitzen. Ich hockte deshalb mit eingebogenen, ewig zitternden Knien, und zwar,da ich zunächst wahrscheinlich niemanden sehen und immer nur im Dunkeln sein wollte, der Kiste zugewandt, während sich mir hinten die Gitterstäbe ins Fleisch einschnitten.

Man hält eine solche Verwahrung wilder Tiere in der allerersten Zeit für vorteilhaft, und ich kann heute nach meiner Erfahrung nicht leugnen, daß dies im menschlichen Sinn tatsächlich der Fall ist.
Daran dachte ich aber damals nicht. Ich war zum erstenmal in meinem Leben ohne Ausweg; zumindest geradeaus ging es nicht; geradeaus vor mir war die Kiste, Brett fest an Brett genagelt.
Ich soll, wie man mir später sagte, ungewöhnlich wenig Lärm gemacht haben, woraus man schloß, daß ich entweder bald eingehen müsse oder daß ich, falls es mir gelingt, die erste kritische Zeit zu überleben, sehr dressurfähig sein werde.

Ich überlebte diese Zeit. Dumpfes Schluchzen, schmerzhaftes Flöhesuchen, müdes Lecken einer Kokosnuß, Beklopfen der Kistenwand mit dem Schädel, Zungenblecken, wenn mir jemand
nahekam – das waren die ersten Beschäftigungen in meinem neuen Leben. In alledem aber doch nur das eine Gefühl: kein Ausweg.
Ich hatte doch so viele Auswege bisher gehabt und nun keinen mehr. Ich war festgerannt. Hätte man mich angenagelt, meine Freizügigkeit wäre dadurch nicht kleiner geworden. Warum das? Kratz dir das Fleisch
zwischen den Fußzehen auf, du wirst den Grund nicht finden. Drück dich hinten gegen die Gitterstange, bis sie dich fast zweiteilt, du wirst den Grund nicht finden. Ich hatte keinen Ausweg, mußte mir ihn aber
verschaffen, denn ohne ihn konnte ich nicht leben. Immer an dieser Kistenwand – ich wäre unweigerlich verreckt. Aber Affen gehören bei Hagenbeck an die Kistenwand – nun, so hörte ich auf, Affe zu sein. Ein klarer, schöner Gedankengang, den ich irgendwie mit dem Bauch ausgeheckt haben muß, denn Affen denken mit dem Bauch.


Ich habe Angst, daß man nicht genau versteht, was ich unter Ausweg verstehe. Ich gebrauche das Wort in seinem gewöhnlichsten und vollsten Sinn. Ich sage absichtlich nicht Freiheit. Ich meine nicht dieses große Gefühl der Freiheit nach allen Seiten. Als Affe kannte ich es vielleicht und ich habe Menschen kennengelernt, die sich danach sehnen. Was mich aber anlangt, verlangte ich Freiheit weder damals noch heute. Nebenbei: mit Freiheit betrügt man sich unter Menschen allzuoft. Und so wie die Freiheit zu den erhabensten Gefühlen zählt, so auch die entsprechende Täuschung zu den erhabensten.

Oft habe ich in den Varietés vor meinem Auftreten irgendein Künstlerpaar oben an der Decke an Trapezen hantieren sehen. Sie schwangen sich, sie
schaukelten, sie sprangen, sie schwebten einander in die Arme, einer trug den andern an den Haaren mit dem Gebiß. ›Auch das ist Menschenfreiheit‹, dachte ich, ›selbstherrliche Bewegung.‹ Du Verspottung der
heiligen Natur! Kein Bau würde standhalten vor dem Gelächter des Affentums bei diesem Anblick.
Nein, Freiheit wollte ich nicht. Nur einen Ausweg; ich stellte keine anderen
Forderungen; sollte der Ausweg auch nur eine Täuschung sein; die Forderung war klein, die Täuschung würde nicht größer sein.


Heute sehe ich klar: ohne größte innere Ruhe hätte ich nie entkommen können. Und tatsächlich verdanke ich vielleicht alles, was ich geworden bin, der Ruhe, die mich nach den ersten Tagen dort im Schiff überkam. Die
Ruhe wiederum aber verdankte ich wohl den Leuten vom Schiff…

Photo J.Dette, background selfmade in Thüringer Wald und Balkan

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Holy Days of sPain

mit pablo neruda

Wenn ich auf den Kristallmond schaue, den roten Ast

wo das Kind thront im wüsten Palast,

wenn ich die unfühlbare Asche am Feuer berühre

oder den zerknitterten Körper des Holzes,

springt in herztiefer Tasche die Türe

uralt und allmächtigen Stolzes

gen Eden, ins Lichte selbstredend nun auf

alles führt mich zu dir, als ob alles was existiert, Steine, Licht, Metalle, kleine Schiffe wären, die zu deinen Inseln segeln, die mich erwarten.

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Sendepause

das was wir tun wenns hier nichts zu sagen gibt

heute zum beispiel essen wir viel knoblauch und die weicheier

die in schleswig holstein einst zur welt gebracht und nach dem kochen bei mir in der küche liegen geblieben sind. ende mai. zwei kleine halbe eier. etwas knapp gekocht. aber so lang her dass sie inzwischen hart sind.

ich bilde mir ein dass sie mir gut tun. wenn ich viel knoblauch dazu esse. weil sie aus dem hohen norden kommen. und weil es hühnereier sind.

zumindest habe ich nach dem essen lust bekommen den lang geplanten tomahawk zu bauen aus haselnuss und donnerkeil.

und ich habe lust bekommen dramen zu kreieren für die zeit nach der sendepause. aber das ist nicht leicht . alles was mir in den sinn kommt das zu teilen gross genug sein könnte um aufmerksamkeit zu erregen kommt mir so langweilig vor. langweilig wie sau. alles schon dagewesen .

schade. weiß nicht weiter. dreh mich im kreis wie der leihhamster nebenan seit gut zwei stunden. stimmt ja nicht . das rad dreht sich. er läuft wie aufm band. bleibt an ort und stelle während das rad auf dem er geht sich um ihn dreht.

das ist was ich will. hier bei mir bleiben. unaufgeregt sein üben. alles verlaufen ohne ortswechsel. das rad sich um mich drehen lassen ohne selbst zu schwindeln .

mal ne bretzel knuspern mal in die späne legen, terra titanik von peter schilling hören und einfach ne gute weile so tun als ob ich garnicht da bin.. auch mir selbst gegenüber. abwesenheit vortäuschen .

garnicht so leicht. ich will doch grad immer das vakuum mit bildern füllen.

and so i do… weichei wirkt wunder.

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de liverING.

with the glorious support of Lover Mei and Jin, House of the flying daggers.

the epic true love song

from the house of dustspying laggers

and rustcrying shaggy swagging daggers…

das sollte eigentlich alles ganz anders vertont geschrieben sein.

doch in einer million notizzettel tagebücher grundrisszeichnungen kann ich entsprechende vorlagen nicht finden. und muss scheinbar alles neu schreiben.

was mich natürlich traurig macht.

bis ich giuseppe verdi höre wie er von la donna e mobile singt. ich verstehe so richtig nicht was er singt aber es klingt in meinem ohr nach

„do not longer give a sht to lost plans, to haribo and mini babys that doesnt wanto live. better focus on new creations that fill your heart with verdito and pachelbel 3violinclassical DDur´n multijoy

oder wie es auf rumänisch, das ich ja etwas besser beherrsche, heißt

„asta e viata“, let it go let it flow…

Der Text von La Donna e mobile ist interessant. hab ihn mir grad angesehen.

Ende der Verhandlung .

[selbstblendend Symptome wandeln]

Beginn der Aushandlung.

Aus der Hand heraus und aus den Lungen

Lösung vom Wurzelband am Weltenrand

und Haftgrunds bittren Zungen.

Landen in der Brandung.

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Morgenwonne

Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.

Ein schmuckes Laken macht einen Knicks
Und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
Betiteln mich „Euer Gnaden“.

Aus meiner tiefsten Seele zieht
Mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.

by Ringelnatz/Bötticher

PHOTO J.DETTE

Screenshot

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Dethleffs Dichtung

zu finden in der Offenbarung des Johannes 12.7

Ja, irgendwas in mir kann und denkt dass es will weil es muss…

und vorallem aber muss da was aus mir, etwas das weiß dass es kann,

weil es will.

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meisterliche Makelhaft und offener Vollzug

Fragen zum Wohnen aus dem Flexikon tragender Funktionen

Standartpaket konzentrischer EinohrPrüföffnungen

Ich flüchte

in Laibungsstrukturen

Liebe

im atmenden Stein

wo jegliches Sein sich vernetzt

weil es nichts Schöneres gibt.

Ich flüchte

in Betonarbeiten

Stille

in erstarrendem Grund

wo das Schweigen die stählernen Gitter bricht

weil es nichts Hinfälligeres gibt.

Ich flüchte

in externe Statik

in wallenden Schall

wo Balken sich heimlich demütig biegen

weil es nichts Größeres gibt.

nach Rose Ausländer

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Nightshift

fundamentalmood – diggin like a mole

underpinning masonry. mauerwerk unterfangen

bis das nicht relevant mehr, wo oben und wo unten ist.

im radio läuft –

keine ahnung der akku ist alle,

die baustromsicherung rausgeflogen weil der rührer zuviel zieht.

oder das flutlicht.

frag mal die kommodoren.

warscheinlich läuft nightshift.

oder brahms hungarian dance.

im fröhlenende.

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