mit Spliffs Carbonara, Claudia Mori und natürlich italienischer Sehnsucht von Oliver Frank

In keinem Wort ist wohl soviel päpstliche Natur zu finden wie in dem Wort POPEL, klar denke ich dabei auch an PO und an POPPEN sowie an Pelop den Delfin und den gleichnamigen Prinzen aus der griechischen Allmythologie . Warum ist das interessant ? Wie komme ich auf den Papst, wenn er doch so nah eigentlich keine Frau an sich ranlassen sollte. Nein tatsächlich will ich keinen Papst poppen .
Aber ich würden gerne mal in der Pappnase vom Papa des Papstes popeln um zu sehen ob Papier drin ist, denn das kann ich brauchen zum Schiffchen Frösche Flieger bauen.
Obwohl, ich lasse im Vatikan tatsächlich gern den Vati für mich popeln. Den Vati der kann. Bzw hat – Popelpapier und Papierpopel.
Kaum dass ich das ausgedacht hab schickt meine Schwester ein Bild -ganz in rosa- vom Petersdom. Sie mit im Bild, auf ner Brücke. Neben ihr Prinz Paul und dahinter alles irgendwie architektonisch zugepetert. Kleine Reise der Lichtenfelser Flechtwerker in den Vatikan.
Maleben.
Und ich denk „man Vatikann…!!“. Echt, watt die kann, das ist doch mein Land also Mailand, Land meiner Träume.
Sie sagt sie flechtet Körbe. Das ist was sie kann. Ah Körbe flechten, was sonst . Einen Korb für den Papst, einen für seine Popel und einen für das Papier aus der Pappnase von seinem Vati. Es ist schon gut man hat was, wo man alles gut rein verstau(d)en kann was sich so ansammelt über die Zeit. Und alles was man findet auf dem Weg.
[Gedanken auf Papier, Papier in den Korb. Diesmal aus Stroh geflochten. Dass sich auch Rumpelstilzchen und der Hahn darin wohlfühlen.]
Das hat mich übrigens Penelope, Hammelsprings sammelnde Pfeiffente gelehrt – die arbeitet nämlich für Prinz Pelops und Olympia . Sammelt Dinge wie die vom baumstammenden Ringe und auch goldene von Nachbars anmutiger Inge. Die mit des Messers silberner Klinge die Schlinge vom alten Stamm löst und dösend dann und wann in Schlamm sich badet nach durchwanderter Klamm, über der Adler und Milane kreisen und einladen zu höheren Reisen .
Fortan überlassen wir die Klammern und das Wadenband dem Lamm das selbst von Gott gesandt und kämmen Wolle mit dem Kamm der allein des Dammes Bann wohl brechen kann,
wir nehmen einen Schwamm mit in die Badewanne und waschen uns in Rosenöl und Stutenmilch aus einer vollen Kanne.

immer wieder heißt es
Almut du machst dir selbst was vor
undzwar richtig was
ja das stimmt
Ich kann es endlich bestätigen
Ich mach mir selbst was vor .
und gehe mir vorraus
gleichermaßen folge ich mir nach
umkreise und beweise mich
vor meinem neuen Selbst.
Gehe plötzlich völlig selbstverständlich neben mir
als mein eigener bester Bodyguard .
ich hak’ mich ein
unter meinem Arm
nehm mich auf den Arm
und Huckepack.
