BAU CH TR AKT OHR
Mit musikalischer Unterhaltung von DAS PARADIES – ES GAB SO VIEL WAS ZU TUN WAR. Und bonde do role – melo de tabaco


Dieser Beitrag, widmet sich dem ausatmen. den millionen wundervollen Millisekunden, magischen Momenten und Meinungsfreiheiten des Alltags…
dem unverpflichtenden Empfinden. der Liebe zur Freiheit des Seins, des Geistes und seines unermesslichen Vermögens den Dingen Farbe zu geben und Form zu entnehmen.
Er entspricht einer Demut am Ende des Tages die still dankend noch einen kleinen Korken knallen lässt eh Ultravox die Hymne spielt.



















PISSPOTT IST EIN SCHÖNES WORT sagt in Astrids Madita die kleine Lisabeth
und dieser Satz wirkt so unmittelbar dass ich finde er muss hier stehen. am besten als kleine erfrischende Dauerschleife, süßer sonnengereifter ringelschwänziger yardsale Traktohrwurm.
Hört euch ruhig die Geschichte dazu mal an! Oder lest sie im Buch.




















Die Landwirtschaft hat mich geprägt . Natur in all ihren feinen Facetten, ihrer gewaltigen Dimension und die Wirtschaft des Landes in und mit ebendieser. das was wir schaffen können hier zu landen. meine Prägung ist unverkennbar. und während ich früher beim morgendlichen Melken den Kopf gern an die Kuh gelehnt habe, sank mir während der Sanierung die Stirn nicht selten auf den Stein der mich fragend studierte während ich die Fugen um ihn herum mit Porree verdichtete.

(„Ohman was macht sie denn jetzt??? rührt den Mörtel mit Spucke an?? dein ernst???“ Denke an Georgien, Mechti weißt du noch- Haferflocken in Fanta eingeweicht und mit der Sparkassenkarte zum Mund geführt. was war los mit dem Löffel?? hat der sich vielleicht am Gletscher mit ner silbertUSCHBAR selbstständig gemacht?)
Das Leben während der Sanierung erinnert mich an die erregenden Abende vor den Charlottenburger Markttagen an denen ich kaum Ruhe fand weil so viel zu bedenken war. das waren allerdings nur maximal vier Abende/Tage im Monat. das Volumen der zu klärenden Angelegenheiten während der Bauzeit eher vier Monate am Abend. Das war ein bisschen viel. und doch nie genug. Bzw wohl die Meisterschule für die Frage nach dem Genug. Nach dem Maß. im Verhältnis zum Glauben, dem Herzfeuer gegenüber den Ressourcen. Und die Unterscheidungfähigkeit zwischen Wunsch und Bedürfnis, Mir und den Anderen, Utopie, Macht und Ohnmacht der Fantasie und der Kraft der Vision, zwischen Katz und Maus, Wut und Mut, zwischen einer Krähe, Sommer und Winter…
Nun, das Haus als solches war meine Meisterinstanz der Schöpfungslehre und hat mich gelehrt Socken anzuziehen wenn ich an den Füßen friere. hat mich gelehrt dass Glück nicht allein eine Frage der inneren Haltung ist. aber das ich nicht nach Hawai ziehen muss wenn ich Wale singen hören will…



Der Traktor war mir ein solider Begleiter. schon als Kind habe ich den Wind geliebt der mir beim Trekkerfahren um die Ohren bließ. es war ein anderer, als der am Küchentisch, auf der Pferdekutsche, im Boot und auf dem Baumhaus. es war ein unbestimmt bahnenbrechend wilder Wind. der große Gefühle von Autonomie, Kraft und Gelassenheit mit sich gebracht hat. Auf und mit dem Traktor war irgendwie alles machbar. und das was gegen Machbarkeit sprach ließ sich gut ignorieren….
Vielleicht liegt das was ich so pathetisch beschreibe allein an seinem Namen. TRAKTOR. man was da alles drinsteckt. so vielversprechend. wie das Haus (diese olle Bruchbude, sorry Rainer aber ich muss es jetzt mal sagen) das mir geliehen wurde, um mich Zelle für Zelle gut zu sanieren. ich traf die Entscheidung weil wir uns einig waren dass es viel zu heilen gibt, habe mich aus Not für den Objekterwerb entschieden, denn ich wollte nie sanieren, erst recht nicht allein und doch habe ich mich dem Prozess gewidmet, als gäbe es auf Erden keinen bedeutungsvolleren Auftrag. Habe gebaut als wärs für den Geliebten. den es seiner Zeit nicht gab. nicht geben konnte und zugleich waren doch alle andern die geliebten. mehr als ich. von mir. und genau das zu sehen, fühlen und wandeln ist was der Weg mit seiner „selbstpeinigenden Steiniung“ von mir wollte.
Die bisherigen Konventionen Erwartungen Muster Statiken, alle grobstofflichen substanziellen Ordnungen zu durchdringen, aufzugeben um an die Essenz zu gelangen, jegliche Hürden überwinden, Widerstände und Grenzen nahezu eisern missachtend. mich mit allen wassern zu waschen um doch wieder mit erdigen Sohlen ins Bett zu gehen, wohlwissend, dass während ich schweißtreibend tief träume, stets ein Laken da ist, welches sich bedingungslos um die Reinigung wesentlicher Extremitäten kümmert.
Ja ich selbst war zu Stein geworden. Zum Stein mit Hörnern. war irdisch erstarrt. musste mich ins Rollen bringen, um mich von dem Wasser, das endlich auch in mir gefroren war, sprengen zu lassen, in Einzelteile erweichen. auflösen. atomar in Eiche dösen. Alle Fäden, faulen Fasern, Blätter und vorallem die Vorstellung, das vermeintliche Wissen davon wie alles und was Leben ist, fallen lassen . und in dem Gewahrsein nur an eins noch anzupassen-
Den Takt meines eigenen Herzens
Um endlich diese feine Seele zu beheimaten
die mich seit Jeher zwischen den Welten ruft,
zum finden, gefunden sein, zur Freude und zum Frieden auffordert.
Challenge accepted.



Das war meine Reise durch den Bau trakt , meinen Bauchtrakt, 4TAKT ORIentAL MUT mein Tor mein Ohr in die Vergangenheit und in die Zukunft, in deren gemeinsamer Schnittmenge sich mir die größten Geheimnisse meiner Selbst offenbarten. TrakORALmut durch die fINGEr in die Tasten. für euch, wer auch immer ihr seid und für mich almut inge gudrun Stau ende. Cor alguin aude.

Anbei – Audumla, Auðhumbla „die Milchreiche“, ist in der nordischen/germanischen Mythologie die hornlose Ur-Kuh, welche den ersten menschenähnlichen Riesen Ymir ernährte. -just read audhumla from the right to the left and dont be surprised cause you might meet me somewhere over there… in the hood, in my cozy QStallmood…
Der Name der Kuh wird allgemein als „hornlose Kuh reich an Milch“ (von Altnordisch auðr „Reichtum“ und *humala ‚hornlos‘) übersetzt. Auðr kann jedoch auch „Schicksal“ und „trostlos“ bedeuten, oder „Wüste“, und so mag Auðhum(b)la früher auch als „Wüstenzerstörer“ verstanden worden sein.
Quelle: Wikipedia
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